Ein offenes Ohr für unsere Hebammen

Beim Fachgespräch „Ein Ohr für unsere Hebammen“ haben wir gemeinsam mit Hebammen aus unserem Landkreis Ansbach über die aktuelle Versorgungslage und mögliche Verbesserungen gesprochen.

Landratskandidatin Sophia Göppel-Kraft brachte es dabei auf den Punkt:

„Der Anfang des Lebens muss im Mittelpunkt stehen.“

Mit dabei waren außerdem die Bürgermeisterkandidatinnen Gabi Schaaf und Sarah Friedrich-Bernhardt , der Bürgermeisterkandidat Andreas Götz, die Kreisvorsitzende Franzi Wurzinger sowie weitere Kreistagskandidatinnen (u. a. Marei Bertram und Birgit Meyer) vom Kreisverband Ansbach.

Folgende 3 Themen standen im Mittelpunkt unseres Fachaustauschs, die wir gemeinsam weiter voranbringen möchten:

1️⃣ Unterstützung im Alltag stärken

Es wäre sinnvoll zu prüfen, wie Kommunen und Landkreis bezahlbare oder kostenfreie Räume für Kurse und Beratungen zur Verfügung stellen können. Auch praktische Erleichterungen, etwa Parkgenehmigungen, könnten Hebammen im Arbeitsalltag entlasten.

2️⃣ Vergütung im ländlichen Raum realistisch gestalten

Die aktuelle 25-km-Regel im Hebammenhilfevertrag stellt insbesondere Flächenlandkreise vor große Herausforderungen. Hier muss sich unser Landkreis für unsere Hebammen stark machen und sich bei den entsprechenden Stakeholdern dafür einsetzen, dass weite Wege im ländlichen Raum angemessen berücksichtigt werden.

3️⃣ Faire Übergangsregelungen und Bürokratieabbau

Bei der Höhergruppierung angestellter Hebammen im TVöD braucht es praktikable und einheitliche Übergangsregelungen. Berufserfahrung muss dabei ausdrücklich anerkannt werden, um erfahrene Hebammen in den Kreißsälen zu halten.

Weniger Bürokratie könnte dazu beitragen, dass Hebammen mehr Zeit für die Begleitung von Müttern und Familien haben.

👶 Eine verlässliche Hebammenversorgung ist eine wichtige Grundlage für unsere Mütter, Babys und Familien – und für die Zukunft unseres Landkreises.

Ein großes Dankeschön an die Hebammen für den Austausch und ihre wertvolle Arbeit in unserem Landkreis!


Fotos und Text: Sophia Göppel-Kraft

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