Ressourcen sind endlich – und unser Umgang mit Abfall entscheidet darüber, wie nachhaltig wir wirtschaften. Müllvermeidung, Wiederverwendung und Recycling müssen Vorrang vor Verbrennung oder Deponierung haben. Jeder vermiedene Kaffeebecher, jedes reparierte Gerät zählt.
Deshalb unterstützen wir Projekte wie Repair-Cafés, Mehrwegsysteme und Bildungsinitiativen zur Abfallvermeidung. Gleichzeitig fordern wir klare politische Rahmenbedingungen für eine echte Kreislaufwirtschaft auf Landkreisebene.
Wir setzen auf ein Abfallkonzept, das nicht Müll verwaltet, sondern Ressourcen schützt – intelligent, zukunftsorientiert und sparsam.
- Vermeidung vor Entsorgung:
Abfallvermeidung ist aktiver Klima- und Ressourcenschutz. Ein Kilogramm Müll weniger pro Person spart 184 Tonnen im Landkreis – jährlich. Statt immer mehr Abfall müssen wir Müllvermeidung fördern und Recycling vorantreiben. Das ist gelebter Umweltschutz und schont dabei die Geldbeutel unserer Kreisbürger:innen. - Müllgebühren reduzieren trotz steigender Entsorgungskosten:
Im größten Landkreis Bayerns ist die Einsammlung des Mülls besonders kostenintensiv. Durch Umstellung auf eine vierwöchige Leerung der Restmülltonnen können die Müllgebühren gesenkt werden. Ausnahmen für Haushalte mit größerem Restmüllaufkommen (z. B. Familien und Menschen mit erhöhtem Pflegebedarf) sind vorzusehen und gut umsetzbar. - Reparieren statt Wegwerfen:
Wir fördern Reparaturcafés, Tauschbörsen und Pfandsysteme und entlasten damit die Deponien. Die Mitarbeiter:innen der Abfallwirtschaft wollen wir mit ausreichenden Mitteln unterstützen, damit sie konsequent Recycling und Kompostierung vorantreiben. - Bildung und Anreize:
Informationskampagnen und Schulungen zum Thema Müllvermeidung müssen Unterstützung finden. Aufklärung und finanzielle Anreize für Mehrwegsysteme und nachhaltige Verpackungen gehören zu unserer Agenda.
GRÜN im Landkreis Ansbach steht für eine echte Kreislaufwirtschaft statt Müllverwaltung: Abfallvermeidung, Recycling und Reparatur fördern, Müllgebühren senken, Mehrwegsysteme ausbauen und Bildung für nachhaltigen Konsum stärken.
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